Aktuelles
Zahlen zum Flächenverbrauch in S.-H.
Flächeninanspruchnahme durch Siedlung/ Verkehr
-von 2003 bis 2006: 10.200 ha
oder 7 ha/ Tag
Positionen
Straßenbau ist nötig, aber…
Autobahnen und Straßen werden nicht in Frage gestellt. Landwirtschaft ist ein Teilbereich der...
Jeden Tag geht die Fläche von 125 Fußballfeldern verloren…
Deutschland ist mit hervorragenden Bodenqualitäten ausgestattet. Boden ist nicht vermehrbar und...
Neue Ausgleichsregeln sofort anwenden
Straßenbau ist ein Eingriff in die Natur, der ausgeglichen werden muss. Bisher wurden dafür zumeist...
Nachteilsausgleich auch für die Agrarstruktur
Während der Eingriff in die Natur nach dem Naturschutzrecht ausgeglichen werden muss, gibt es keine...
Fragwürdige Wildbrücken
Für Grün- oder Wildbrücken werden zusätzlich viele Hektar landwirtschaftliche Fläche beansprucht....

DBV-Präsident Sonnleitner dankte den über 210.000 Unterstützern
Die Petition des Deutschen Bauernverbandes (DBV) für einen gesetzlichen Schutz landwirtschaftlicher Flächen wird in die Geschichte des Bürgerengagements eingehen. Mit über 210.000 Unterschriften (Stand 20.02.2012) haben Bauern, Bäuerinnen, Landjugendliche und zahlreiche Bürgerinnen und Bürger aus allen gesellschaftlichen Gruppen die Petition unterstützt und eine Wende im Flächenverbrauch gefordert...
Bauernverband mahnt in einem Brief an das Kieler Agrarressort
Bauernverbandspräsident Werner Schwarz hat in einem Brief an die Kieler Landwirtschaftsministerin Juliane Rumpf darauf aufmerksam gemacht, dass der Verbrauch land- und forstwirtschaftlicher Nutzfläche trotz aller Appelle nahezu unvermindert weitergeht.
Das Präsidium des Deutschen Bauernverbandes (DBV) hat ein „Schutzprogramm für landwirtschaftliche Nutzflächen“ gefordert. In einer Erklärung des Präsidiums sieht der DBV die Notwendigkeit, Acker und Grünland zu schützen....
Stoppt den Flächenverbrauch!
In der Diskussion über den Verbrauch landwirtschaftlicher Flächen stehen sich als Belange gegenüber
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Ohne ausreichende eigene Nahrungsversorgung müssten wir uns mit Lebensmitteln aus dem Ausland begnügen. Tatsächlich und zum Glück haben wir andere Verhältnisse.
Bedrohlich ist allerdings die Entwicklung:
Durch fortdauernden Zugriff auf landwirtschaftliche Flächen durch öffentliche Infrastrukturvorhaben wie Straßenbau und Siedlungstätigkeit werden immer weniger Flächen als Nahrungsmittelerzeugungsflächen genutzt. Die Umnutzung der Flächen ist in aller Regel unumkehrbar. Es gibt Berechnungen, wonach bei gleichbleibendem Verbrauch die gesamte Fläche in Deutschland nach drei Generationen vollständig bebaut oder durch Umnutzung verbraucht sein könnte. Dieses ist zum Glück unrealistisch. Gleichwohl zeigt es, dass der Bodenverlust in Industrieländern wie Deutschland ein ernstes Problem ist.

Unser wertvolles Land ist knapp und nicht vermehrbar. Die Endlichkeit des Öls ist tatsächlich weniger dramatisch als die Endlichkeit des Bodens.
Die Problematik des fortschreitenden Flächenverbrauchs ist zwar immer wieder thematisiert worden, aber noch nicht ausreichend in das öffentliche Bewusstsein gedrungen. Anders lassen sich die nach wie vor flächenverschwenderischen Planungen nicht erklären.

Deshalb soll die Dramatik anhand von Verkehrsinfrastrukturprojekten dargestellt werden. Ziel ist es, einen Bewusstseinswandel bei der Inanspruchnahme von Flächen zu bewirken. Nachhaltiges Handeln verlangt eine Abkehr von überkommenen Handlungsansätzen und erfordert neue Lösungen. Dieses anzugehen und umzusetzen ist in erster Linie Aufgabe von Politik, Verwaltung und Planern.
Vor diesem Hintergrund sind die nachfolgenden Forderungen und Positionen in künftige Planungen aufzunehmen, um der Ressource Boden endlich den ihr zukommenden Stellenwert einzuräumen und unser wertvolles Land effektiv zu schützen.




